Gesundheit

Richtiges (Durch-)Atmen entspannt und macht fit

Die Atmung gehört zu jenen Funktionen, die unser Körper im Normalfall automatisch ausführt. Im Alltag beachten wir sie darum wenig bis gar nicht. Warum wir der Atmung jedoch mehr Aufmerksamkeit schenken sollten, erfahren Sie im Gesundheitstipp.

Richtiges (Durch-)Atmen entspannt und macht fit
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SWICA Gesundheitsorganisation

Zirka 12 000 Liter Luft atmen wir pro Tag im Durchschnitt ein. Meist geschieht das völlig unbewusst. Je nach körperlicher Aktivität variiert die erforderliche Sauerstoffmenge und Atemfrequenz jedoch stark. So benötigen wir gemäss der Lungenliga Schweiz beim Schlafen rund 280 Liter Sauerstoff pro Stunde. Beim Joggen erhöht sich der Sauerstoffbedarf auf rund 3600 Liter pro Stunde.
 

Flacher Atem schwächt
Vor allem beim Sport nehmen wir unsere Atmung bewusster wahr als sonst: Nach einer Joggingrunde im Wald sind wir häufig aus der Puste und unsere Lungenflügel pumpen deshalb stärker. Doch auch bei der Arbeit oder generell im Alltag sollte man sich aufs Luftholen konzentrieren. Häufig schnaufen wir nur in der oberen Hälfte des Torsos, in der Brust. Das hat zur Folge, dass die Atmung eher flach und schwach ist. Gründe dafür können Stress, Angst oder Anspannung sein. Falsches Atmen kann beispielsweise zu Verspannungen im Oberkörper, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwäche führen.
 

Wie atmet man richtig?
In erster Linie ist es wichtig, das gesamte Atmungsorgan zu beanspruchen. Dazu gehören neben der Lunge auch der Bauch und das Zwerchfell. Zu Beginn atmet man tief ein – am besten durch die Nase, sodass sich der Bauch und die Brust gleichermassen nach aussen wölben. Dazu sollte man sich gemäss der Lungenliga Schweiz vier Sekunden Zeit nehmen. Anschliessend lässt man die Luft wieder entweichen. Auch hier gilt: Das Ausschnaufen sollte mindesten vier Sekunden oder wenn möglich sogar länger dauern. Je nach Bedarf kann man den Vorgang fünf bis zehn Mal wiederholen und abwechselnd durch die Nase, den offenen Mund oder mit der «Lippenbremse» (wie eine summende Biene) ausatmen. Die tiefe Atmung bis hinunter in die Bauchregion und die Vibration bei der Lippenbremse tragen zu Entspannung sowie Wohlbefinden bei und lösen ein allfälliges Engegefühl im Körper.
 

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