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Pesto Genovese kinderleicht

Was Sie schon immer über Pesto wissen wollten

Pesto Genovese ist bei Gross und Klein beliebt
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Wer kennt und liebt es nicht: Italienisches Pesto. Doch woher kommt die beliebte Pasta-Sauce und wie bereiten Sie sie zu? Dies und vieles mehr erfahren Sie in unserem heutigen Artikel.

 

Herkunft

Der Name Pesto stammt vom italienischen Wort «pestare», was so viel bedeutet wie «etwas zermantschen» oder «etwas stampfen». Das älteste bekannte Rezept wurde im Jahre 1863 verfasst. Die Methode der Pestoherstellung geht vermutlich bis auf das Mittelalter zurück. Damals bereiteten die Römer die ersten Saucen auf Ölbasis zu.

Heute wird Pesto als Überbegriff für zahlreiche pastose Saucen verwendet. Diese sind teilweise weit entfernt vom ursprünglichen Rezept. Die weltweit bekannteste aller Pestosorten ist das Pesto Genovese.

 

Rezept Pesto Genovese

Wie in seiner Ursprungsform enthält auch unser Pesto-Rezept die Zutaten Basilikum, Olivenöl, Pinienkerne, Käse, Knoblauch und Salz:

  • 1 Bund Basilikum (entspricht zirka 20g)
  • 1 Deziliter natives Olivenöl
  • 20g Pinienkerne
  • 20g Parmesan
  • 1 grosse Knoblauchzehe
  • ½ Teelöffel Salz

 

Alles, was Sie an Küchenutensilien benötigen, ist ein Stabmixer. In diesen geben Sie die obigen Zutaten. Mixen Sie alles kurz, bis sich eine einheitliche Paste ergibt. Wenn die Paste zu dickflüssig ist, können Sie noch etwas Olivenöl beimengen. Alternativ zum Stabmixer können Sie einen Handmörser für die Zubereitung verwenden.

 

Tipp: Wenn Ihnen für die Zubereitung des Pestos mehr Zeit bleibt, lohnt sich das Anrösten der Pinienkerne. Dadurch wird ihr Aroma verstärkt und erweitert. Wenn Sie den Parmesan frisch reiben, ergibt dies ebenfalls eine geschmackliche Verfeinerung. Ansonsten können Sie gleich vorgehen, wie beschrieben.

 

Seien Sie kreativ und variieren Sie die Mengen der einzelnen Zutaten! Mandeln anstatt Pinienkerne sind beispielsweise eine leckere und günstige Möglichkeit für Ihr Pesto.

 

Die Qual der (Pasta-)Wahl

Mit welcher Pastaform harmoniert das Pesto Genovese? In der Herkunftsregion Lingurien werden meist Trofie oder Linguine zur Kombination verwendet. Trofie sind gedrehte Nudeln, welche unseren Spätzli ähneln. Sie werden aus Hartweizengriess, Wasser und Salz gefertigt. Linguine sind aus denselben Zutaten gemacht und sehen aus wie flachgedrückte Spaghetti. Auch bei der Pastawahl sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Finden Sie selbst heraus, welche Pastaform Ihnen am Besten schmeckt.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spass und Genuss beim Ausprobieren!

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