Menschen mit Behinderung in die Mitte- viel wird getan, doch einige Herausforderungen stehen noch bevor.

Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung in die Mitte- mehr als ein Viertel der Schweizer fühlen sich durch eine Behinderung bei Tätigkeiten des Alltags eingeschränkt.


Ihre Integration in die Gesellschaft und ihr Leben zu erleichtern, ist eine wichtige Aufgabe. Viel wird getan, doch einige Herausfor- derungen stehen noch bevor.

Behinderung kann viele Gesichter haben. Dabei fällt die Aufmerk- samkeit häufig auf Fälle schwerer Behinderungen. Laut dem Bundes- amt der Statistik ist nur weniger als ein Prozent der Schweizer Be- völkerung nicht in der Lage, ein Gespräch zu führen und ebenso tief liegt der Anteil derer, die nicht ohne Hilfe gehen können. Leichte Behinderungen machen die Mehrheit der Behinderungen aus. Ihr Leiden steht selten im Fokus, obwohl die Betroffenen gemäss einer aktuellen Umfrage bezüglich Gesundheit, Finanzen, Wohnsituation und Freizeitangebot grundsätzlich unzufriedener mit ihrem Leben sind als Menschen ohne Behinderung.

Integration ist wichtig

Massnahmen anzustossen, um Gleichberechtigung zu erreichen, ist eine vordringliche gesellschaftliche Aufgabe. Flächendeckend zur Verfügung stehen müssten Rampen für Rollstuhlfahrer, akustische Leitsysteme für Menschen mit Sehbehinderung oder Angestellte, die der Gebärdensprache mächtig sind. All dies erfordert beträchtliche Investitionen und viel Entwicklungs- und Umsetzungszeit. Der Bedarf steigt indes, denn im Zuge der demographischen Entwicklung steigt mit dem Durchschnittsalter der Menschen auch der Anteil derer mit Behinderung. Sie alle haben ein Recht darauf, in der Mitte der Gesellschaft zu stehen.

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