Kinder erleben im Alltag viele kleine und grosse Herausforderungen, die Ängste oder Sorgen auslösen können. Mit einer selbst gestalteten „Monsterfresser“-Box lassen sich diese Gefühle spielerisch benennen und verarbeiten.
Die Idee der „Monsterfresser“-Box ist einfach: Kinder schreiben ihre Sorgen auf kleine Zettel und „füttern“ damit ihr Monster. So wird das Unbehagen greifbar und verliert seine Macht. Gleichzeitig entsteht ein Ritual, das Sicherheit und Kontrolle vermittelt und das Gespräch über Gefühle erleichtert. Eltern können ihre Kinder dabei begleiten, ihnen zuhören und gemeinsam Strategien entwickeln, wie mit schwierigen Situationen umgegangen werden kann.
So basteln Sie Ihre „Monsterfresser“-Box
Material:
– Eine leere Schachtel oder kleine Box mit Deckel
– Buntes Papier oder Tonkarton
– Schere
– Kleber
– Stifte
– Optional: Knöpfe, Federn, Glitzer oder Sticker
Anleitung:
- Bekleben Sie die Box mit buntem Papier oder Tonkarton.
- Zeichnen Sie ein freundliches Monster auf die Vorderseite oder basteln Sie es aus Papierteilen, Knöpfen und Federn.
- Schneiden Sie einen Schlitz in den Deckel, durch den Zettel eingeführt werden können.
- Legen Sie neben die Box kleine Zettel bereit, auf denen das Kind seine Sorgen aufschreiben oder malen kann.
- Ermutigen Sie Ihr Kind, die Zettel in die Box zu legen und dem Monster „zu füttern“.
Die Box kann jederzeit benutzt werden, wenn Ihr Kind Angst oder Unsicherheit verspürt. So entsteht ein greifbares Ritual, das hilft, Gefühle auszudrücken und loszulassen. Gleichzeitig fördert die „Monsterfresser“-Box Gespräche in der Familie, stärkt das Vertrauen und macht den Umgang mit Sorgen leichtfüssiger und spielerisch.
Viel Freude beim Basteln!

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